News

Buchvorstellung im G.U.C.-Magazin

24.12.2010: Roland Ludwig war so freundlich, unser Buch im G.U.C.-Magazin vorzustellen. Seine ausführliche Rezension können Sie hier lesen!

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Buchvorstellung im Newsletter der Nepalhilfe

18.12.2010: Kurz vor Weihnachten wurde unser Buch nun auch im Newsletter der Nepalhilfe vorgestellt. Mehr unter „Was die Presse schreibt”

Tibet-Diavortrag

28.10.2010: Dieter Glogowski kommt mit seiner brandneuen Mulitvisionsshow am 16.11.2010 um 20.00 Uhr in die Aula des Gymnasiums nach Beilngries!

Buchvorstellung in SZ

31.5.2010: Es ist wohl nichts selbstverständliches, wenn ein Buch in der Süddeutschen Zeitung vorgestellt wird....
Mehr unter Was die Presse schreibt!

Buchvorstellung in Alpinwelt

23.05.2010: Unser Buch wurde nun auch in der Alpinwelt, dem Magazin des DAV München-Oberland, vorgestellt. Vielen Dank!
Mehr unter "Was die Presse schreibt".

Nanga Parbat – der Film

Zugegeben, bei diesem Film ist es nicht schlecht, wenn man ein paar Hintergrundinformationen besitzt, ehe man ihn anschaut. Hilfreich waren da die beiden Dokumentationen im Ersten und im Bayerischen Rundfunk (Sondersendung Bergauf-Bergab). Der Film beschreibt die deutsche Nanga-Parbat-Expedition von 1970 unter der Führung des Expeditionsleiters Dr. Karl Maria Herrligkoffer, der mit einer Elite internationaler Bergsteiger den Gipfel erobern wollte. Unter ihnen die Brüder Reinhold und Günther Messner. Auf Grund seiner Leistungen hatte Reinhold Messner den Ruf erlangt, einer der besten Bergsteiger in Europa zu sein. Daher wurde er zum ersten mal zu einer großen Himalaya-Expedition eingeladen.

Die Route sollte über die Rupalwand, die höchste Steilwand der Erde, führen. Nach einer Schlechtwetterwarnung entschied sich Reinhold Messner den Gipfel alleine zu erreichen. Sein Bruder Günther, der weniger Erfahrung besaß, folgte ihm. Beide durchkletterten zum ersten Mal die gesamte, äußerst schwierige Rupal-Wand (Südwand), die höchste Steilwand der Erde. Reinhold Messner entschied sich, über die Diamirwand auf der Westseite abzusteigen. Der Knackpunkt: ob er diese Entscheidung bereits vorher oder spontan aufgrund der Umstände traf, kann auch der Film und die Dokumentationen (und natürlich die zahlreich darüber verfassten Bücher) nicht abschließend klären. Letztlich kehrte Reinhold Messner alleine ins Tal zurück. Damit gelang ihm die erste Überschreitung des Nanga Parbat – und nach dem Mount Everest 1963 die erst zweite Überschreitung eines Achttausenders überhaupt. Eine große Leistung, für die Reinhold Messner (vielleicht auch aufgrund seiner bislang fehlenden Himalaya-Erfahrung) mit dem Verlust seines Bruders bezahlen musste; sicher ein Wendepunkt in seinem Leben.

Herrligkoffer leitete zwischen 1953 und 1975 insgesamt acht Expeditionen zum Nanga Parbat. Am 3. Juli 1953 gelang dem Tiroler Hermann Buhl bei der ersten Expedition Herrligkoffers in einer herausragenden bergsteigerischen Leistung die Erstbesteigung des Nanga Parbat, bei allerdings außergewöhnlich günstigen Witterungsbedingungen. Buhl startete vom letzten Lager auf knapp 6900 Metern Höhe seinen Aufstieg zum Gipfel und erreichte diesen ohne künstliche Sauerstoffzufuhr in einem damals für unmöglich gehaltenen 41-stündigen Alleingang. Seine Besteigung wurde jedoch innerhalb der damaligen Mannschaft und vor allem vom Expeditionsleiter Karl-Maria Herrligkoffer nur widerwillig gewürdigt, da Buhl sich nicht an die Vorgaben der Expeditionsleitung gehalten hatte, sondern im entscheidenden Moment entgegengesetzte Entscheidungen traf, die sich jedoch im Nachhinein als richtig herausstellten. Heutzutage werden Buhls Leistungen als Pioniertaten des Extrembergsteigens angemessen gewürdigt.

1981 nahm Michl Dacher an einer weiteren Herrligkoffer-Nanga-Parbat-Expedition teil, allerdings ohne dass Herrligkoffer selbst dabei gewesen war. Die Expedition blieb aber aufgrund des großen Schneeaufkommens stecken. Erst 1985 erreichte Michl Dacher zusammen mit Peter Habeler den Gipfel des Nanga Parbat.

Unser Resüme zum Film

Der Film zeigt anschaulich, welch ein Kampf es ist, einen Achttausender zu besteigen. Die Hauptdarsteller verdeutlichen dies durch ihre überzeugende schauspielerische Leistung. Freunde der Berge sollten sich diesen Film anschauen, zumal er Dr. Karl-Maria Herrligkoffer als deutschen „Expditionskönig” seiner Zeit ein Denkmal setzt. Leider hat man keine Südtiroler für die Szenen in Vilnöss herangezogen. Der passende Dialekt hätte die Darstellung authentischer gemacht!