News

Buchvorstellung im G.U.C.-Magazin

24.12.2010: Roland Ludwig war so freundlich, unser Buch im G.U.C.-Magazin vorzustellen. Seine ausführliche Rezension können Sie hier lesen!

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Buchvorstellung im Newsletter der Nepalhilfe

18.12.2010: Kurz vor Weihnachten wurde unser Buch nun auch im Newsletter der Nepalhilfe vorgestellt. Mehr unter „Was die Presse schreibt”

Tibet-Diavortrag

28.10.2010: Dieter Glogowski kommt mit seiner brandneuen Mulitvisionsshow am 16.11.2010 um 20.00 Uhr in die Aula des Gymnasiums nach Beilngries!

Buchvorstellung in SZ

31.5.2010: Es ist wohl nichts selbstverständliches, wenn ein Buch in der Süddeutschen Zeitung vorgestellt wird....
Mehr unter Was die Presse schreibt!

Buchvorstellung in Alpinwelt

23.05.2010: Unser Buch wurde nun auch in der Alpinwelt, dem Magazin des DAV München-Oberland, vorgestellt. Vielen Dank!
Mehr unter "Was die Presse schreibt".

Annapurna I

Die Annapurna I in Nepal (nepali: अन्नपूर्ण Annapūrṇa, früher auch Morshiadi) ist mit 8091 Metern der zehnthöchste Berg der Erde. Der Name Annapurna setzt sich zusammen aus anna (Nahrung) und purna (erfüllt von), und kann damit als die Nahrung spendende Göttin oder die Göttin der Fülle übersetzt werden.

Die Annapurna I ist der Hauptgipfel des Gebirgsmassivs Annapurna Himal. Annapurna I befindet sich am westlichen Ende dieer Bergkette. Am 3. Juni 1950 wurde die Annapurna I durch Franzosen Maurice Herzog und Louis Lachenal über die Nordflanke ohne Verwendung künstlichen Sauerstoffs bestiegen. Dies war die erste erfolgreiche Besteigung eines Achttausenders überhaupt und bedeutete gleichzeitig, da ohne Verwendung von künstlichen Sauerstoff, einen neuen Gipfelrekord, der bis zur Bezwingung des Nanga Parbat Bestand hatte.

Nachdem sich die Expedition vergeblich am Dhaulagiri I versucht hatte, entschloss man sich zum Versuch an der Annapurna I. Die verfügbaren Karten waren jedoch falsch, so dass zunächst viel Zeit mit der Suche nach dem Zugang zur Nordwand verloren wurde. Erst am 14. Mai stieg man aus dem Tal des Kali Kandaki hinauf auf einen Pass und von dort hinunter in das Tal des Miristi Khola, wo am 18. Mai das Basislager errichtet wurde. In den beiden folgenden Wochen wurden fünf Lager in der lawinengefährdeten Nordwand errichtet, das letzte in 7300 m Höhe.

Der Abstieg von der Annapurna erfolgt im Schneesturm. Im Lager 5 hatten Gaston Rébuffat und Lionel Terray gewartet. Beim weiteren Abstieg am 4. Juni kam man kaum noch voran. Die Vier mussten in einer Gletscherspalte biwakieren. Herzog und Lachenal litten an schweren Erfrierungen, Rébuffat und Terray waren schneeblind. Am 5. Juni trafen sie schließlich auf Marcel Schatz und einige Sherpas, die sie bis zum Lager 2 geleiten, wo sie in Sicherheit waren. Der weitere Rückmarsch gestaltete sich äußerst mühsam, weil Herzog und Lachenal über äußerst schwieriges Gelände getragen werden mussten. Der Expeditionsarzt musste noch auf dem Rückmarsch erfrorene Finger und Zehen amputieren.

Der Berg birgt durch extreme Lawinengefahr ein hohes Risiko: auf weniger als drei erfolgreiche Besteigungen kommt ein Todesfall. Vermutlich deshalb ist die Annapurna der am seltensten bestiegene Achttausender. Nur wenige Expeditionen gingen und gehen dorthin. Kommerzielle Anbieter gibt es überhaupt nicht. Für Michl Dacher war es der einzige Achttausender, den er nie in Angriff genommen hat!