Makalu
Der Makalu (offiziell: Makaru; chin. Mǎkǎlǔ Shān) ist mit einer Höhe von 8485 Metern der fünfthöchste Berg der Welt. Er liegt östlich des Mount Everest an der Grenze zwischen Nepal und China.
Die Erstbesteigung erfolgte im Mai 1955 durch eine neunköpfige französische Expedition unter Leitung von Jean Franco, bei der es – erstmalig bei einem Achttausender – allen Expeditionsteilnehmern gelang, den Gipfel zu erreichen. Als Erstbesteiger werden aber meist nur die Bergsteiger Lionel Terray und Jean Couzy gezählt, die am 15. Mai den höchsten Punkt erreichten. Einen Tage später standen Jean Franco, Guido Magnone und der Sherpa Gyalzen Norbu auf dem Gipfel, der am 17. auch von Jean Bouvier, Serge Coupé, Pierre Leroux und André Vialatte erreicht wurde. Der Weg führte über den Makalu La und wird heute als „Franzosenroute“ bezeichnet.
Der Makalu wurde im Jahr 1975 durch Marjan Manfreda erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen.
Michl Dacher scheiterte 1988 am Makalu wegen Orkanstürmen.